
Wissen, wie genau Ihr Manometer misst.
Ein neues Gerät prüfen, ein bewährtes Manometer erneut kontrollieren oder einen Nachweis für Ihre Qualitätssicherung erhalten: Wir prüfen bei uns im Haus und organisieren auf Wunsch eine DAkkS-Kalibrierung durch ein unabhängiges, entsprechend akkreditiertes Labor.

Zwei Nachweise. Passend zu Ihrer Aufgabe.
Entscheidend sind Ihre Messaufgabe sowie die Anforderungen Ihrer Kunden und Ihres Qualitätsmanagements. Ein DAkkS-Kalibrierschein bietet einen akkreditierten Nachweisumfang. Er verbessert nicht automatisch die Genauigkeit Ihres Geräts.
So prüfen wir bei uns im Haus
Wir vergleichen die Anzeige an mehreren Messpunkten mit einem geeigneten Referenzmittel. Dabei messen wir mit steigendem und anschließend mit fallendem Druck. So werden auch Unterschiede zwischen beiden Messrichtungen sichtbar. Anzahl und Verteilung der Messpunkte richten sich nach Gerät und Aufgabe.
Das Zeugnis enthält Geräteidentifikation, Messbereich, Messwerte, Abweichungen und Prüfbefund. Verwendete Referenznormale und ihre Zertifikatnummern machen den Bezug der Prüfung nachvollziehbar. Beim externen Labor richten sich Messablauf, Wiederholungen und Haltezeiten nach dem vereinbarten Kalibrierverfahren.
Unser Musterprüfzeugnis
Am Beispiel eines Digi-04 sehen Sie, wie Geräteangaben, Messwerte, Abweichungskurve und Prüfbefund im Prüfzeugnis dargestellt werden. Das jeweilige Ergebnis ist im Dokument angegeben.
Auch ein Ergebnis außerhalb der Toleranz wird dokumentiert. Die öffentliche Musterkopie ist gekennzeichnet; Messwerte und Prüfbefund bleiben unverändert. Ihr QR-Code führt zur gekennzeichneten Mustervorschau des Portals.
Muster-PDF herunterladenDrei QR-Varianten. Klar zugeordnet.
QR 1: Interne Zuordnung
Der Code enthält Serien- und Zeugnisnummer. Er öffnet keine Online-Geräteseite.
QR 2: Für Händler
Gerätebezogener Zugriff mit Rücksendung über den Fachhändler. Referenznormale und Prüfhistorie werden ausgeblendet.
QR 3: Für Endkunden
Geräteseite mit Referenzangaben und Prüfhistorie. Der vollständige Kunden-Gerätebestand benötigt einen gesondert freigeschalteten persönlichen Zugang.
Die QR-Code-Variante wird einmalig für Ihren Kundenstamm festgelegt. Eine vorhandene Einstellung bleibt bei weiteren Bestellungen bestehen. Änderungen stimmen Sie bitte mit uns ab, da sie auch bisherige Portalansichten betreffen können. Bei erstmaliger Freischaltung erhalten Sie für QR 2 oder QR 3 ein kostenloses Portaljahr ohne Gerätebegrenzung. Prüfungen und Prüfzeugnisse sind weiterhin kostenpflichtig. Vor Ablauf werden Sie per E-Mail über die Verlängerung informiert. Ab dem zweiten Jahr entscheiden Sie separat im Portal über Portal Light (bis 40 aktive Geräte) oder Portal Plus (ohne Gerätebegrenzung). Ohne Ihre Entscheidung erfolgt keine kostenpflichtige Verlängerung. Weitere Bestellungen starten kein neues kostenloses Jahr.
QR-Musterportal ausprobierenDas Zeugnis direkt am Gerät aufrufen
Auf Wunsch führt ein QR-Code am Gerät zu seiner Online-Geräteseite. Dort können je nach vereinbarter Portalvariante Prüfdaten, PDF-Zeugnisse, frühere Prüfungen und Kalender-Erinnerungen verfügbar sein. Für den Gerätebestand eines Kunden gibt es einen gesondert freigeschalteten persönlichen Zugang.
Die Dokumente liegen im Onlineportal, nicht im Speicher des Manometers. Funktionen und Verfügbarkeit hängen von Portalvariante und Laufzeit ab. Wir besprechen mit Ihnen, welcher Umfang sinnvoll ist.
Die Gerätehistorie ordnet einem Gerät seine Prüfungen zu. Messtechnische Rückführung beschreibt dagegen den dokumentierten Bezug der Messergebnisse zu anerkannten Normalen über eine Kalibrierkette.
Wie oft sollte ein Manometer geprüft werden?
Etwa 3 Monate
Möglicher Ausgangspunkt für häufig genutzte Referenzgeräte oder besonders kritische Prüfaufgaben.
12 Monate
Übliche Orientierung bei regelmäßiger betrieblicher Nutzung. Unsere Plaketten empfehlen standardmäßig eine erneute Prüfung nach einem Jahr.
Beispielsweise 24 Monate
Bei seltener Nutzung, geringer Belastung und nachgewiesen stabilen Ergebnissen kann ein längeres Intervall begründbar sein.
Diese Beispiele sind Orientierungshilfen, keine pauschalen Fristen. Nutzung, Umgebung, Belastung, bisherige Ergebnisse und die Folgen einer Fehlmessung bestimmen das geeignete Intervall. Dokumentieren Sie Ihre Entscheidung in der Prüfmittelüberwachung und berücksichtigen Sie verbindliche Vorgaben Ihrer Anwendung.
Wenige Einsätze allein garantieren keine unveränderte Genauigkeit. Nach Überlastung, Beschädigung oder auffälligen Messwerten kann eine frühere Prüfung sinnvoll sein. Das Datum auf der Plakette ist eine Empfehlung, keine Genauigkeitsgarantie bis zu diesem Tag.
Auch ältere Geräte und Fremdfabrikate sind willkommen
Ein überschrittener empfohlener Prüftermin ist bei uns allein kein Grund für eine Ablehnung oder einen erzwungenen Neukauf. Entscheidend sind der technische Zustand und die Möglichkeit einer sicheren, sinnvollen Prüfung. Wenn eine Reparatur oder Justierung möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, besprechen wir sie mit Ihnen.
Kalibrieren, rekalibrieren oder justieren?
Kalibrieren bedeutet, Messabweichungen unter festgelegten Bedingungen zu ermitteln und zu dokumentieren. Eine erneute Kalibrierung heißt Rekalibrierung. Dabei wird das Gerät nicht automatisch verändert. Justieren bedeutet dagegen, die Anzeige einzustellen. Nach einem solchen Eingriff wird erneut geprüft.
Prüfung und Einsendung gemeinsam abstimmen
Nennen Sie uns Hersteller, Typ, Messbereich, Anschluss, bisher verwendetes Medium und den gewünschten Nachweis. Geräte müssen frei von gefährlichen Rückständen sein. Beachten Sie die Einsendehinweise zum Artikel, insbesondere zu Anschlussstücken und zur Sauberkeit des Druckanschlusses.
Nutzen Sie unseren allgemeinen Rücksendeschein für bis zu sechs Geräte pro Blatt. Bitte Hersteller, Typ, Seriennummer, Messbereich und Genauigkeitsklasse angeben, besonders bei Fremdfabrikaten und Digitalmanometern. Die Hinweise zur Einsendung finden Sie auf Seite 2.
